Mit modernster Technik gegen die Seekrankheit
Jedes Hochsee-Passagierschiff verfügt über Stabilisatoren, die schon bei mittelstarkem Seegang eingesetzt werden, um die Bewegung des Schiffes, das sogenannte Rollen zu minimieren. Das sogenannte Stampfen eines Schiffes bei starkem Seegang ist kaum zu bekämpfen. Einzige Maßnahme ist sich in der Mitte des Schiffes aufzuhalten.
Im Rupf der Schiffe befinden sich Schlingertanks, die mit Wasser gefüllt sind. Sie sollen die Schwankungen um die Längsachse, das sogenannte Rollen, ausgleichen. Kreuzfahrtschiffe liegen aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts in der Regel sowieso schon ruhig im Wasser. Ergebnis des Einsatzes von Stabilisatoren ab mittelstarkem Seegang ist eine Eindämmung der Bewegung um die Längsachse, das sogenannte Rollen des Schiffes um bis zu 90 Prozent. Die Schiffsstabilisatoren kann man sich als Flossen oder kleine Tragflächen vorstellen, die Seitlich am Schiff angebracht sind und wenn nötig ausgeklappt werden. Sie befinden sich kurz unterhalb Wasseroberfläche. Die Stabilisatoren können innerhalb von wenigen Sekunden ausgefahren werden. Heute können Anstellwinkel in der Regel hydraulisch eingestellt und dem Seegang angepasst werden, damit die Ausrichtung der „Schiffs- Flossen“ die Rollbewegung des Schiffs immer ideal besänftigen. Auf Basis technischer Daten des Schiffes wie Größe, Gewicht , Zuladung usw. wird die Neigung der Stabilisatoren errechnet und dementsprechend eingestellt.

am 6. Mai 2011 um 10:33 Uhr.
Urlaubszeit, Reizeit … mein Hausmittel gegen Reisekrankheit…
Urlaubszeit, Reisezeit, das kennt man ja. Egal wie man reist, es gibt numal menschen, die sich nicht aufs Reisen verstehen. ich meine jetzt nicht die, die gestresst im Stau stehen und über den unfähigen Vordermann einen Herzinfarkt bekommen ;…